Manche Schätze sehen nicht aus wie Schätze. Der Chaga sieht aus wie ein Stück verkohlte Rinde, ein dunkler Knollen, der an der weißen Birke hängt. Und doch ist er seit Jahrhunderten einer der kostbarsten Begleiter der Menschen im Norden.
Der König der Birken
Sein Name stammt aus Sibirien, aus Nordrussland: Tschaga. Er wächst an Birken, in den kalten Wäldern, wo die Winter lang sind und die Sommer kurz. Über Jahre bildet er eine harte, schwarze, rissige Kruste, die wie Holzkohle wirkt. Die Menschen nannten ihn die Perle des Nordens, das schwarze Gold.
Aus der Kälte
Die Khanty, ein indigenes Volk aus Westsibirien, kannten den Chaga seit Generationen. In den langen, dunklen Wintern, in denen frisches Gemüse und Obst rar waren, galt der Pilz als ein Geschenk des Waldes. Seine Geschichte reicht tief in die Traditionen der Völker zurück, die zwischen Birke und Schnee zuhause sind.
Drei Wege zu uns
Der Chaga kommt auf drei Wegen zu uns nach Lübeck. Aus der sibirischen Wildsammlung, geerntet von den Birken der weiten Wälder. Aus der finnischen Wildsammlung, aus den stillen Wäldern Skandinaviens. Und als Extrakt, gewonnen aus dem sibirischen Chaga, in Handarbeit aufbereitet.
Jede Variante trägt denselben Pilz in sich, dieselbe Herkunft aus der Kälte, denselben stillen Gruß des Nordens. Sie unterscheiden sich in der Form, in der du ihm begegnest.



