Es gibt Blumen, die wachsen im Wasser und streben dem Licht entgegen. Der Blaue Lotus tut das seit Jahrtausenden, und die Menschen haben ihn auf allen Kontinenten verehrt.
Am Nil war er heilig
Die Ägypter nannten ihn die Blume des Sonnengottes Ra, weil er sich mit der Morgensonne über dem Wasser öffnet und mit dem Abend wieder untertaucht. Auf den Wänden der Tempel von Karnak und Luxor blüht er bis heute, in den Händen der Pharaonen, als Opfergabe an die Götter. Nefertem, der Gott des Lotus, soll einst aus den Urgewässern aufgestiegen sein. So wurde der Blaue Lotus zum Sinnbild für die Wiedergeburt, für das Licht, das aus der Dunkelheit kommt.
Auch im Osten kennt man ihn
Im indischen Denken werden die Energiezentren des Menschen als Lotusblüten gedacht, jedes mit seiner eigenen Zahl an Blütenblättern. Über dem Scheitel, dort, wo sich alles öffnet, liegt der tausendblättrige Lotus. Der Lotus selbst steht für das, was aus dem Schlamm aufsteigt und rein bleibt, für einen Weg, der durch dunkles Wasser führt und ans Licht.
Die Yogis nehmen ihn als Sitz ein
Der Lotussitz ist die Haltung der Stille, die Haltung, in der sich der Körper sammelt und aufrichtet, aus der Erde heraus, dem Himmel entgegen.
Unser Blauer Lotus
Unser Blauer Lotus ist ein Räucherwerk. Du kannst ihn verräuchern, wenn du dir einen Moment der Ruhe und des Eintauchens gönnen möchtest. Kein Versprechen, nur eine Einladung: Nimm dir die Zeit, die diese Blume seit Jahrtausenden begleitet.

